Untersuchungsaufnahme, Periradiculäre Therapie, Rücken

Wie wird eine PRT bzw. FGI durchgeführt?

Zielgenaue Behandlung unter CT-Kontrolle

Bei der periradikulären Therapie (PRT) wird eine hauchdünne Injektionsnadel bis an die gereizte Nervenwurzel im Bereich der Wirbelsäule vorgeschoben; bei der Facettengelenksinfiltration (FGI) bis an die gereizten Facettengelenke. Die Behandlung wird unter computertomographischer Kontrolle durchgeführt, dass heißt es wird gleichzeitig eine Computertomographie (CT) angefertigt, um die Nadel an die richtige Stelle zu bringen.

Über diese Nadel werden hochwirksame Medikamente eingebracht, die eine lokal betäubende sowie entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung haben. Das Entzündungs- und Schmerzgeschehen spielt sich meist auf einem sehr kleinen Raum ab. Da die optimale Sicht durch das CT eine zielgenaue Steuerung und millimetergenaue Verabreichung der Medikamente erlaubt, ist nur eine geringe Medikamentendosis nötig.

Schmerzspirale unterbrechen

Der Effekt: Entzündung und Schmerz werden zielgenau bekämpft, die entzündete Nervenwurzel wird beruhigt, und ihre Schwellung nimmt ab. Vor allem aber wird durch die Entlastung der Nervenwurzel der Teufelskreis von Entzündung und Schmerzsteigerung durchbrochen – eine wichtige Voraussetzung für Beschwerdefreiheit.

Kurze Behandlungsdauer

Die Behandlung erfolgt im Liegen unter örtlicher Betäubung und dauert circa 5 Minuten. Es ist keine besondere Nachbehandlung nötig. Etwa 30 Minuten später können Sie wieder nach Hause gehen und Ihren gewohnten Tagesablauf bzw. Ihre Arbeit wieder aufnehmen.

Hier wird die Behandlung angeboten

Die periradikuläre Therapie (PRT) und Facettengelenksinfiltration (FGI) werden an folgenden Standorten des radiologicum münchen angeboten: